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Letzter Wettkampfausblick

Serie: mein Marathontraining von "0" auf "42"

Die Ergebnisse des letzten Laktattests (17.9.2012) von Philip
Wem wird Philip bei seinem ambitionierten Lauf mehr begegnen "Runners Hell" oder "Runners High"?

Nach mittlerweile 19 Wochen Vorbereitung mit etwas mehr als 800 absolvierten Kilometern steht mein erster Marathon nun kurz bevor. Es ist jene Zeit, in der man bereut, sich selbst nicht noch mehr abverlangt zu haben – und trotzdem überwiegt die Vorfreude auf den Tag, an dem alles auf dem Prüfstand steht.

Um eine letzte, verbindliche Voraussage über den kommenden Wettkampf treffen zu können, habe ich mich noch einmal einem Laktattest in der leistungsdiagnostischen Abteilung des IfSS am KIT unterzogen. Zwar haben sich meine Laktatschwellen im Vergleich zum Pretest deutlich verbessert, jedoch trennen mich selbst in der Theorie noch immer neun Minuten von meinem eigentlichen Ziel: „den Marathon in unter drei Stunden zu bewältigen“.

Mir stellt sich nun also die Frage: Habe ich mich verkalkuliert?

Die Antwort lautet: Ja und nein.

„Ja“ im Hinblick auf die Anpassungsprozesse meiner Ausdauerleistungsfähigkeit und „nein“ wenn ich mich darauf besinne, dass dieses Projekt ein Experiment ist, ein Versuch also, dessen Ziel diskutierbar aber nicht undenkbar ist.

Unweigerlich muss ich in diesem Moment an ein Zitat von Bruce Lee aus dem Buch „The warrior within“ von J. Little denken, welches meinen Trainingsprozess in den vergangenen Wochen begleitet hat:

“Learn to flow with adversity and you will overcome” – „Was sind schon neun Minuten?“, würde mir Bruce Lee bei meinen Zweifeln wahrscheinlich entgegnen. J

Dementsprechend werde ich hoffen, dass ich einen außerordentlich guten Tag erwische und werde zusätzlich alles in meiner Macht stehende dafür geben um die 2:59:59 real werden zu lassen. Da ich mich aber auch an den Fakten orientiere, muss ich mir eingestehen, dass es nicht reichen könnte und so betitele ich die aktuelle Marathon-Prognose als Minimalziel.

Mit dieser Grundstimmung beschreite ich meine 20. Trainingswoche, in der noch drei lockere Laufeinheiten und ein Besuch im Schwimmbad anstehen. Früh zu Bett, um früh aufzustehen damit sich der Biorhythmus an morgendliche Belastung gewöhnt, wird ebenso Bestandteil sein wie eine kohlenhydratreiche Ernährung um die körpereigenen Speicher zu füllen (dies kann zu einer geringen Gewichtszunahme führen, da mit KH vermehrt Wasser eingelagert wird). Den Wetterbericht immer im Blick zur Bestimmung der Laufbekleidung und einem leichten Frühstück + Uffrabbel-Shake am Wettkampftag, werde ich dann mit Doppelknoten an meinen Streak II ins Rennen gehen.

Die Strategie soll so aussehen, dass ich dem „Zugläufer <3h“ von Beginn an „in die Waden beiße“. Zwischenzeitlich dachte ich an einen negativen Split (erste Hälfte der Strecke langsamer angehen als die zweite Hälfte), dagegen spricht jedoch, dass ich als Marathoni zu unerfahren bin.

Abgesehen davon möchte ich noch auf meinen Hausarzt verweisen, der, ich zitiere: „keinerlei ärztliche Bedenken gegen die Teilnahme an einem Marathon hat.“ Dennoch mit dem Vermerk meinerseits, dass blinder Ehrgeiz der Feind unserer Gesundheit ist.

Zu guter Letzt wünsche ich allen Läufern und insbesondere den Marathonläufern viel Glück und viel Spaß beim FIDUCIA Baden-Marathon am 23.09.

Man sieht sich im Runner‘s Heaven,

Mit sportlichem Gruß,

Philip

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